In den letzten Wochen wiederholten sich die Nachrichten von PCs auf der ganzen Welt über gekaperte PCs und gelöschte bzw. verschlüsselte Daten. Sogar Anzeigetafeln auf Bahnhöfen wurden gekapert und zeigten entsprechende Fehlermeldungen an. Viele Unternehmer sind verunsichert und wissen nicht, wie sie sich schützen können. Für manche scheint das Internet gar ein gefährlicher Ort zu werden.

Die Unternehmer-Zeitschrift "impulse" hier von einem solchen Fall bei einer Textilreinigung. Titel: "85.000 Mails – pro Stunde! Da entschieden wir, ohne Internet zu arbeiten".

So können Sie vorsorgen und Ihre Passwörter geheim und die PC-Technik "sauber" halten

  1. Seien Sie misstrauisch, wenn angeblich PayPal, die Deutsche Bank oder die Sparkasse E-Mails an Sie senden, mit denen Sie aufgefordert werden, eine Transaktion oder den Kontostand zu prüfen. In vielen Fällen ist der im E-Mail-Programm angezeigte Absender falsch, und die E-Mail kommt gar nicht von Ihrer Bank. Oft sehen diese E-Mails täuschend echt aus, sind es aber nicht. Betrüger wollen damit nur an Ihr Passwort kommen, um später ohne Ihr Einverständnis echte Transaktionen durchzuführen.
    • Klicken Sie nicht auf die Links in der E-Mail, sondern gehen Sie direkt im Webbrowser zur betreffenden, bekannten Website und loggen Sie sich dort ganz normal ein. Dort sehen Sie dann ob es wirklich einen Vorfall gibt.
    • Installieren Sie einen Virenscanner auf Ihrem PC.
  2. Öffnen Sie Anhänge in E-Mails nur dann, wenn Sie sich absolut sicher sind, dass der Absender Ihnen die Datei wirklich gesendet hat. Insbesondere Office-Dokumente (Excel- und Word-Dateien) enthalten gerne schädliche Makros. Oder Anhänge sehen auf den ersten Blick aus wie PDF-Dokumente, sind bei genauerem Hinsehen jedoch ausführbare Programme.
    • Rufen Sie zur Sicherheit beim Absender an und fragen Sie, ob er die E-Mail wirklich versendet hat.
    • Lassen Sie verdächtige E-Mails einen Tag lang liegen. Wenn im Anhang ein Virus enthalten ist, haben die Virensoftwarehersteller Zeit ihn zu analysieren und die Virendefinition auf Ihrem PC zu aktualisieren.
    • Laden Sie Dateien zur Website von Virustotal hoch. Hier wird die Datei von mehr als 30 Virenscannern analysiert.

 

Damit nicht nur Sie dieses Wissen haben, sondern auch die anderen Mitarbeiter

  • Entwerfen Sie eine Checkliste und belehren Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig.
  • Suchen Sie sich einen IT-Betreuer, der Sie beraten kann und für die Sicherheit der PCs sorgt. Kontaktieren Sie einfach drei Firmen in Ihrer Gegend und wählen Sie denjenigen aus, der am besten zu Ihnen passt.
  • Fertigen Sie Backups ihrer Daten an. Wichtig dabei ist: Die Sicherung darf nicht ständig mit Ihrem PC verbunden sein, auch nicht über das Netzwerk. Denn Verschlüsselungstrojaner verändern oft alle Daten, die sie irgendwie erreichen können. Da hilft nur: Kabel abziehen.

 

Quick-Lohn Datensicherung

Quick-Lohn arbeitet zur Zeit an der Möglichkeit für Sie, Ihre Lohnabrechnungs-Daten für Notfälle sicher direkt bei Quick-Lohn aufzubewahren - unabhängig von Ihrem PC. So sind Sie bei Virenbefall, Festplattencrash oder Diebstahl geschützt. Möchten Sie zu den ersten gehören, die diese Funktion einsetzen? Dann hier klicken.

 

So sieht ein Verschlüsselungstrojaner in Aktion aus

(Videolänge: ~7 min)

 

Haben Sie Feedback? Schreiben Sie uns einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.